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Kurlotsinnen helfen weiter

Modellprojekt mit Ehrenamtlichen

BeratungHeckingweb

14.7.2016 – Die ersten ehrenamtlichen Kurlotsinnen haben ihre Arbeit im Rhein-Sieg-Kreis, links- und rechtsrheinisch und im Kreis Euskirchen bereits im letzten Jahr aufgenommen. Nun gibt es das Angebot auch für Much im Rhein-Sieg-Kreis.

Der Bedarf nach Beratung wächst ständig, zugleich gibt es viele Stellenkürzungen oder Beratungsstellen wie in Bonn oder auch beim Caritasverband Köln wurden sogar aus Kostengründen ganz geschlossen. Damit die Wartelisten nicht immer länger werden, sollen die Kurlotsinnen erste, grundlegende Informationen geben, damit ratsuchende Eltern erfahren, ob in ihrer Lage eine Beantragung einer Kur überhaupt sinnvoll ist. Dafür sind bestimmte Voraussetzungen notwendig, die so abgeklärt werden können.

Die Kurlotsinnen geben in Vorträgen erste Informationen darüber, für wen und wann eine Präventions- oder Rehamaßnahme in einer Klinik der Müttergenesung sinnvoll ist. Angeleitet und begleitet werden sie dabei von der jeweils zuständigen hauptamtlichen Kurberaterin.

Marlies Gemein, die Geschäftsführerin der KAG Müttergenesung im Erzbistum Köln, erhofft sich davon „längerfristig eine Entlastung der Beraterinnen und die Einsicht der Interessentinnen, dass es sich bei einer Mutter-Kind-Kur nicht einfach um eine Erholungsmaßnahme oder Urlaubsmaßnahme handelt sondern um eine Gesundheitsmaßnahme, die vom Arzt attestiert und begründet sein muss."

Sie macht aber auch deutlich, dass die eigentliche Beratungsarbeit nur von hierfür qualifizierten hauptamtlichen Kräften geleistet werden kann und sie nicht durch ehrenamtliche Kurlotsinnen ersetzt werden können. In dem Engagement der Frauen sieht Gemein nicht nur Unterstützung für die Beratungsarbeit, sondern auch eine große Chance dafür, dass die Arbeit der Müttergenesung zusätzlich weiter bekannt gemacht wird.

 

Foto: shmedien/Aachen