Stark für den Tag

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Neue Elly Heuss-Straße

Eine starke Frau wird geehrt

Elly-Heuss-web

19.5.2017  – Es gibt sie in Berlin, Oberhausen, Bad Oldesloe und Betzdorf und nun auch in Bergheim-Glessen: Eine Straße, die nach der Gründerin des Müttergenesungswerkes, Elly Heuss-Knapp benannt wurde. Rechtzeitig zu Beginn der Sammlung wurde das Straßenschild für die neue Elly Heuss-Straße aufgestellt.

In Glessen wird schon seit Jahrzehntenvon den Mitgliedern der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) gesammelt. 2016 konnten beispielsweise 2300 Euro für die Arbeit der Müttergenesung gespendet werden. Damit werden Frauen und Männer unterstützt, die von den Nebenkosten einer Rehabilitations- oder Präventionsmaßnahme wie zum Beispiel dem gesetzlichen Eigenanteil zur Kur finanziell überfordert sind.

Ortsbürgermeisterin Anne Keller, selbst kfd-Mitglied und Spendensammlerin für die Müttergenesung, (3.v.l. im Bild) hat sich dafür eingesetzt, dass auf diese Weise das Wirken und die Verdienste von Elly Heuss-Knapp nicht vergessen werden. Die Politikerin, Werbefachfrau und Autorin ermöglichte mit ihrer 1950 gegründeten Stiftung erstmals Erholungs- und Kurmaßnahmen für Mütter. Sie war mit Theodor Heuss, dem ersten Bundespräsidenten Deutschlands verheiratet, und wurde Schirmherrin des Müttergenesungswerkes – eine Aufgabe, die bisher von allen Partnerinnen der Bundespräsidenten wahrgenommen wurde.

Marlies Gemein, die Geschäftsführerin der KAG Müttergenesung im Erzbistum Köln, sieht in dem Straßenschild nicht nur eine Anerkennung für das Wirken von Elly Heuss-Knapp. „Ich hoffe, dass mit der Erinnerung an diese tatkräftige Frau auch wieder mehr das Bewusstsein für die Notwendigkeit für die Unterstützung unserer Arbeit, insbesondere der Beratungsstellen in unserem Bistum, wächst.“ Im Rhein-Erft-Kreis gibt es sowohl in Bergheim als auch in Pulheim eine Kurberatungsstelle. Meist müssen die Ratsuchenden einige Wochen auf einen Termin warten, weil die Beraterinnen überlastet sind.

Foto: Andrea Floß