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Kein Grund zur Sorge - Streiten ist normal

Streitweberysipel pixelio.de

„Du bist ein blöder ... (Schimpfwort)!" Gepolter! Ben und Felix haben sich mal wieder in den Haaren. Dass Geschwister streiten ist normal, glaubt der Münchner Familienforscher Hartmut Kasten.

Geschwister
- verbringen viel Zeit miteinander,
- konkurrieren um die Liebe und Aufmerksamkeit der Eltern,
- leibliche Geschwister sind sich ähnlich (zu 50 Prozent die gleichen Gene) und müssen sich deshalb voneinander abgrenzen.

Kein Wunder, dass es da schon mal häufiger kracht. Geschwister, sagt Hartmut Kasten, sind so etwas wie Sparringpartner. Sie üben miteinander, wie man sich durchsetzt oder Kompromisse findet, streitet und sich wieder verträgt. Jungs streiten mehr mit Jungs als mit Mädchen und umgekehrt. Sie werden schneller handgreiflich, Mädchen eher beleidigend. Und je größer der Altersunterschied, desto geringer der Streit. Das Beste: Man kann sich mehr erlauben als im Streit mit Freunden denn Geschwister bleiben immer Geschwister.

Eltern sollten sich deshalb nicht allzu viele Sorgen machen, wenn´s im Kinderzimmer rumort. Nach kurzer Zeit ist meist wieder Frieden angesagt. Einmischung durch die Eltern ist deshalb selten nötig, so schwer es auch fällt, das Theater auszuhalten. Schon gar nicht sollten sich Väter und Mütter auf die Seite eines Kindes schlagen, etwa des Jüngeren. Die Älteren sind nicht öfter „schuld" und auch nicht immer in der Lage „vernünftiger" zu sein. Im Übrigen können Eltern darauf vertrauen: Die Streiterei wächst sich früher oder später aus.

Text: Ingrid Leifgen

Foto: erysipel/pixelio www.pixelio.de

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