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Gemeinsam lernem nützt jedem Kind

Inklusion.Buntstifte.web

Inklusion bedeutet Einschluss, das Gegenteil von Ausschluss also. Gemeint ist, dass alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Gesundheitszustand oder geistigen Fähigkeiten das gleiche Recht haben am Leben der Gesellschaft teilzunehmen. 

Die UNO hat dieses Recht 2006 für Menschen mit Behinderungen in einer gesonderten Vereinbarung festgeschrieben und die Bundesregierung hat sich verpflichtet, diese in Deutschland umzusetzen.
Auch in der Schule, die nun so gestaltet werden muss, dass behinderte mit nicht behinderten Kindern gemeinsam unterrichtet werden können. Das bringt große Veränderungen mit sich, denn bisher wird im deutschen Schulsystem vorwiegend aussortiert: Spitzenlerner in die Gymnasien, Mittelmäßige in die Real- oder Gesamtschulen, Schwache in die Hauptschulen und Kinder mit Beeinträchtigungen in Förderschulen. Dahinter steht die Idee, dass man möglichst „gleiche" Gruppen zusammenbringen muss, damit Kinder optimal lernen können.

Inklusion fordert nun, dass Schule sich auf Vielfalt einstellt und jedes Kind so fördert, wie es seinen Fähigkeiten entspricht. Selbstverständlich braucht man dazu außer genügend Lehrkräften auch zusätzliches Fachpersonal, Differenzierungsräume und Unterrichtsmaterial. Obwohl noch manches holprig läuft, hat die Wissenschaft jetzt schon festgestellt: In Schulen, die inklusiv unterrichten, profitieren alle, beeinträchtigte, durchschnittlich begabte und sogar hoch begabte Kinder. Denn jedes Kind darf in seinem eigenen Tempo lernen.

Text: Ingrid Leifgen

Foto: Pixabay.com

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