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Es wird alles für das Wir-Gefühl getan

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Mütter (und Väter) erwarten von einer Kur Entspannung und Erholung. Wie aber ergeht es den Kindern? Werden sie sich in der neuen Umgebung zurecht finden? Mit den fremden Kindern klar kommen? Freundschaften schließen?

Diese Sorgen möchte Birgit Kappus den Eltern nehmen. Als pädagogische Leiterin der Mutter-Kind-Klinik „Haus am Meer" auf Borkum kümmert sie sich darum, dass die Kinder sich in im Kurhaus wohlfühlen.

Aus dem Patientinnenblatt, das die Mütter für ihren Nachwuchs ausgefüllt haben, lernen sie und ihre Kolleginnen die kleinen Gäste bereits kennen. Angaben über Name, Alter, Kita- und Schulerfahrung, Vorlieben und Eigenheiten helfen ihnen sich auf die Kinder einzustellen. Besonders behutsam werden die Zwei- bis Fünfjährigen in die neue Situation eingeführt.

„Aber schon nach zwei Tagen haben wir die Kinder immer im Boot", erzählt Birgit Kappus. Meist haben die Kleinen dann auch schon Spielpartner gefunden. „Kinder sind in der Regel sehr offen", sagt Kappus. Besonders die Jüngsten nehmen beim gemeinsamen Tun schnell Kontakt auf.

Bei den Älteren helfen Kennenlernspiele und Gesprächsrunden. „Dabei stellen sie fest, dass alle ähnliche Ängste und Probleme haben", sagt die Pädagogin. „Das verbindet." Zusammengeschweißt werden die Gruppen auch dadurch, dass sie gemeinsam Verhaltensregeln aufstellen. „Wir tun alles dafür, ein gutes Wir-Gefühl hinzukriegen", erzählt Birgit Kappus, „und am Ende der Kur haben die Jungen und Mädchen ganz viele Freundschaften geschlossen."

Text: Ingrid Leifgen

Foto: Kathrin Becker

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